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Aktuelle Forschungsprojekte

Regionalisierung isotopenhydrologischer Daten in einem moorgeprägten Einzugsgebiet einer Trinkwassertalsperre im Westerzgebirge

Die hydrologischen Einzugsgebiete von Trinkwassertalsperren sind nicht selten durch Hochmoore geprägt. Die Wasser- und Standortnutzung dieser Einzugsgebiete betrifft somit wirtschaftliche als auch Naturschutzinteressen. In den sächsischen Mittelgebirgen werden seit den 90er Jahren erhöhte Anteile an gelösten organischen Kohlenstoffen (DOC) in den Vorflutern bewaldeter und zum Teil vermoorter Einzugsgebiete in die Trinkwassertalsperren des Oberen Westerzgebirges detektiert. Die veränderten Stoffkonzentrationen in den Vorflutern führen hinsichtlich ihrer Genese zu kontroversen Fachdiskussionen im Bereich des Umweltschutzes und der Wasserbehörden. Die Arbeit befasst sich exemplarisch mit dem Zulauf der Oberen Wilzsch zur Talsperre Carlsfeld, welche für die Region sowohl wasserwirtschaftliche als auch touristische und naturschutzrelevante Bedeutung hat. Als untersuchungsmethodisch relevante Verfahren wurden neben hydrochemischen Analysen traceranalytische Verfahren eingesetzt. Die Nutzung stabiler Umweltisotope in der Herkunftsanalytik soll dabei einen bedeutenden Klärungsbeitrag in hydrologischen Einzugsgebieten leisten.

Letzte Änderung: 25. April 2017