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Aktuelle Forschungsprojekte

Anthropogen beeinflusste Landschaftsentwicklung – Auswirkungen des Landnutzungswandels auf Bodendegradation und Schluchtenerosion am Beispiel einer Lösslandschaft nordöstlich von Krakau, Polen

Am Institut für Geographie haben sich in langjähriger Zusammenarbeit mit der Fakultät für Geographie der Universität Warschau sowie in jüngerer Vergangenheit auch mit Kollegen aus Lublin und Krakau zwei Schwerpunkte im Hinblick auf die Untersuchungen im Südosten Polens gebildet. Im Zuge der Aktivitäten der letzten Jahre entwickelten sich Fragestellungen, die sich mit den historischen sowie rezenten, anthropogen verursachten, phasenhaft auftretenden Bodenerosionsprozessen beschäftigen. Mit Hilfe bodenkundlich-sedimentologischer und archäologischer Untersuchungsmethoden werden die geomorphologischen Prozessabläufe rekonstruiert und das Ausmaß des anthropogenen Landnutzungswandels seit dem Neolithikum qualitativ und quantitativ abgeschätzt. Die Ergebnisse tragen zu einem besseren Verständnis über die in der Vergangenheit abgelaufenen Prozesse und deren Auswirkungen auf die Umwelt bei. Gleichzeitig werden mit Hilfe detaillierter bodenkundlicher Untersuchungen die Eigenschaften und Ausprägung sowie die Verbreitung „Schwarzer Erden“ analysiert, bewertet und in einem überregionalen Kontext eingeordnet. Die Bearbeitung erfolgt im Rahmen einer Diplomarbeit.

Letzte Änderung: 29. Januar 2013