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Abgeschlossene Forschungsprojekte

Protest im öffentlichen Raum

Städte sind die Geburtsorte gesellschaftlicher Spannungen und damit auch sozialer Bewegungen. Diese Basisdynamik wird gegenwärtig verstärkt durch die wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen, die mit der Globalisierung einhergehen sowie die fortwährende Diversifizierung städtischer Bevölkerungen und Kulturen. Besonders auffällig ist die Nutzung des öffentlichen Raums als Bühne, um den Widerstand gegen die entstehenden Spannungen auszudrücken.

Vor diesem Hintergrund widmet sich ein Projektseminar mit Master-Studierenden der Geographie zwei Protestinitiativen, (a) der Musik-Parade Global Space Odyssee und (b) dem Kunstprojekt PROtest.

Zwar nutzen beide Projekte sehr unterschiedliche Praktiken, die Formen des Widerstands haben jedoch eine entscheidende Gemeinsamkeit: zusätzlich zu etablierten Praktiken wie Versammlungen und Demonstrationen, nutzen die beiden Initiativen Imitationen von Alltagspraktiken für den Protest. Es wird getanzt, Cafés werden eingerichtet, Workshops organisiert, spaziert.

Die zentralen Fragen, denen sich die Studierenden widmen sind: Welche Praktiken werden genau angewendet? Wie reagieren Unbeteiligte auf diese Formen? Und warum ist der öffentliche Raum für die Praktiken so wichtig.

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Letzte Änderung: 24. April 2017