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Leipziger Geoarchäologe an Sensationsfund in Bayern beteiligt

Forschern der Universität Leipzig ist in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Jena, Kiel und München eine sensationelle Entdeckung gelungen: Sie konnten beweisen, dass mit dem Bau des sogenannten Karlsgrabens weit früher begonnen wurde als bisher angenommen. Untersuchungen der verwendeten Hölzer ergaben, dass die ältesten Exemplare von Bäumen stammten, die bereits im Winterhalbjahr 792/793 gefällt worden waren. Bislang galt Holz aus dem Herbst 793 als ältestes beim Bau des Karlsgrabens verwendetes Material. „Überraschend ist, dass die ältesten Hölzer am nördlichen Ende des bekannten Trassenverlaufs des Kanals liegen“, erklärt der Physische Geograph und Geoarchäologe Prof. Dr. Christoph Zielhofer von der Universität Leipzig. [veröffentlicht: 06.07.2017]
Pressemitteilung

Letzte Änderung: Juli 6, 2017