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Das Institut für Geographie

ist ein junges Institut mit großer Tradition. Die Geschichte der Geographie in Leipzig reicht bis zum Jahr 1871 zurück, als einer der ersten geographischen Lehrstühle in Deutschland an der Universität Leipzig eingerichtet wurde. Verbunden mit Persönlichkeiten wie Friedrich Ratzel, Ferdinand von Richthofen, Heinrich Schmitthenner, Ernst Neef, Edgar Lehmann, Hans Richter und anderen entwickelte sich das Institut zu einem angesehenen Lehr- und Forschungsstandort. Im Zuge der DDR-Hochschulreform wurde die Arbeit des Geographischen Instituts dann 1969 jäh beendet.

Die Wiedergründung des Institut für Geographie erfolgte erst 27 Jahre später im Jahre 1996. Bereits im WS 1995/1996 wurden der Diplomstudiengang Geographie eingerichtet und die ersten Studierenden immatrikuliert. Das Renommee des alten Instituts gibt dem neugegründeten Institut für Geographie den Anspruch und Ansporn, an die große Tradition der Geographie in Leipzig anzuknüpfen.

Forschungsschwerpunkte wurden in den vergangenen Jahren profiliert und es wurde ein umfangreiches Netz zu Kooperationspartnern in der Region sowie im übrigen Inland und im Ausland aufgebaut.

Besonders vorteilhaft wirkt sich für das Institut die Vernetzung am Standort Leipzig aus, der heute einen der bedeutendsten Standorte des Faches Geographie in Deutschland darstellt. In Leipzig haben zahlreiche geographische und geographienahe Institutionen ihren Sitz, u.a. das Leibniz-Institut für Länderkunde und das Helmholtz-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH mit geographiebezogenen Abteilungen. Enge Kooperationen in diesem Netzwerk befruchten die Arbeit am Institut für Geographie in Lehre und Forschung. Die ehrenvolle Vergabe des 53. Deutschen Geographentags 2001 nach Leipzig ist Ausdruck für die Wertschätzung des Standorts Leipzigs in der deutschen Geographie.

Den Jahren des Aufbaus folgten Jahre des Ausbaus, in denen es galt, die Leistungsfähigkeit des Instituts zu sichern und zu erweitern, um neue Projekte tatkräftig in Angriff nehmen zu können. Neben der Erweiterung der Forschungsaktivitäten und der weiteren Verbesserung des Lehrangebots stehen Projekte wie das Engagement in der Lehrerfortbildung und die Mitarbeit im “Regionalen Kompetenzzentrums für Ost- und Mitteleuropa” auf der Agenda des Instituts.

Letzte Änderung: 24/04/2017